Indien – Der Norden, Außergewöhnlich!

Von Delhi nach Mumbai
vom 14. bis 30. September 2026

Auf dieser Reise erleben Sie ...

… ein Land mit tausend Gesichtern: Millionenmetropolen, wo die Reichen ihre Paläste bauen und sich eine kauffreudige Mittelklasse entwickelt hat, die Armen aber in Slums leben. Landleben, das in Bollywood-Filmen verherrlicht wird. Kleine Dörfer, wo die Bauern ihre eigenen Felder bestellen oder die von Großgrundbesitzern. Indien bedeutet Fortschritt und Rückständigkeit. Indien gilt als Wiege von zwei Weltreligionen: Buddhismus und Hinduismus. Kaum ein anderes Land ist so faszinierend wie Indien. Auf dieser Reise sehen wir die großen Metropolen Mumbai und Delhi, fahren über Land an die Ufer der heiligen Flüsse, besuchen die großartigen Architekturen des Buddhismus, Hinduismus und Islam. Sie werden selbst erleben, warum Indien seit Jahrhunderten Menschen in seinen Bann zieht.

Reiseverlauf:

Reiseverlauf:

Tag 1 – Abflug aus Deutschland

14. September: Abflug aus Deutschland nach Delhi. Ankunft gegen Mitternacht in der indischen Hauptstadt. Nach den Einreiseformalitäten fahren wir zum Hotel und beziehen die Zimmer (zwei Übernachtungen im zentral gelegenen Hotel Metropolitan).

Tag 2 – Indiens Hauptstadt Delhi

15. September: Nach einem späten Frühstück unternehmen wir eine Stadtrundfahrt: In Shahjahanabad, dem sogenannten Alt Delhi, schlendern wir durch die engen Gassen und kommen zur großartigen Freitagsmoschee, deren Erbauer dem Stadtviertel dem Namen gab. Er ist kein anderer als der Moghul-Herrscher Shah Jahan, der auch den Taj Mahal erbauen ließ. Das koloniale Delhi lernen wir mit dem Rahtrapati Bhavan und dem India Gate kennen. Ein weiterer Höhepunkt der Moghul-Architektur ist Humayuns Grab. Es mutet wie ein Palast an. Im Bangla Sahib Gurdwara lernen wir die Religionsgruppe der Sikh kennen.

Tag 3 – Agra und seine Moghul-Bauten: Das berühmteste Bauwerk der Welt, der Taj Mahal, und das Rote Fort

16. September: Das berühmteste Bauwerk der Welt: der Taj Mahal. Nicht nur bewunderndes Staunen ruft er hervor, sondern er bewegt die Seele. Am Ufer der Yamuna hat Shah Jahan das Grabmal für seine geliebte Frau Mumtaz-i-Mahal errichten lassen. Baumeister aus vielen Ländern hat der Herrscher hier beschäftigt und Ideen aus der ganzen Welt verwirklicht. Im Roten Fort erleben wir die Stärke einer Festung und die unnachahmliche Eleganz eines Moghul-Palastes. Wir schlendern durch die Privatgemächer der Mächtigen, durch die Audienzhallen und Gärten. Wir blicken über den Fluss und sehen von hier aus noch einmal zum Taj Mahal, der wie eine Fata Morgana vor unseren Augen erscheint (eine Übernachtung im Hotel Grand Mercure, 200 km).

Tag 4 – Selten besuchte Tempel von Morena – Weiterfahrt nach Gwalior

17. September: Wenig bekannt sind die Tempel von Morena. Und doch sind sie bedeutende Kulturdenkmäler in Madhya Paradesh. Die bis zu 1200 Jahre alten Tempel zeichnen sich durch einzigartige Architektur und kunstvolle Steinmetzarbeiten aus. Nah am Fluss Chambal gelegen ist die Tempelgruppe von Bateshwar wunderbar in die Landschaft eingefügt. Nach der Besichtigung fahren wir weiter nach Gwalior (zwei Übernachtungen im Hotel Radisson, von Agra nach Morena: 85, von Morena nach Gwalior: 40 km). 

Tag 5 – Mächtige Festung Gwalior

18. September: Hoch über der Stadt thront die berühmte Festung. Ihre Geschichte geht zurück bis ins 8. Jahrhundert. Selbst Babur, Gründer der Moghul-Dynastie, war so begeistert von der Festung, dass er sie als „Perle unter den Festungen Indiens“ bezeichnete. Bis 1947 regierten in der Region die Scindias. Ein Teil ihres Stadtpalastes ist zugänglich für Besucher.  Wir erleben dort den Hang der indischen Fürsten zum Exotismus mit dem Dekor, das vor allem aus Europa inspiriert wurde. Einer der schönsten Säle in den Palästen dieser Welt ist ebenso Teil des Museums. Am Esstisch im Bankettsaal fanden hundert Gäste Platz. Eine silberne Modelleisenbahn hat Cognac, Wein, Champagner und Zigarren zu den Gästen gebracht.

Tag 6 – Große Pracht im kleinen Ort Orccha

19. September: Der kleine Ort Orccha liegt am Fluss Betwa. Paläste aus einem vergessenen Königreich entführen uns in eine andere Welt und Zeit. Lange war die Pracht vergessen, heute liegt der Reiz gerade darin, dass das kleine Örtchen noch ein wenig verschlafen wirkt. Hier wohnt der Gott in einem Palast, nicht in einem Tempel – oder anders gesagt: der Palast wurde von der überaus gläubigen Fürstin Ganeshkunwari kurzerhand zum Tempel erklärt. Sie kam mit der Statue des Gottes von einer Pilgerreise nach Orccha zurück. Als der eigentlich für Rama in Auftrag gegebene Tempel noch nicht fertig gestellt war, ließ sie den Gott in ihren Palast einziehen, aus dem er dann niemals mehr ausziehen wollte (eine Übernachtung im Hotel Amar Mahal, 120 km). 

Tag 7 – Zugfahrt nach Bhopal – Moscheen und Paläste 

20. September: Über hundert Jahre, bis 1926, regierten die Begums (Fürstinnen) in Bhopal. Sie haben mit ihren großartigen Bauten bis heute das Bild der Stadt geprägt. Die Taj-ul-Masjid ist eine der größten Moscheen des Landes. Inmitten des farbenprächtigen Marktes liegt die Freitagsmoschee. Wir schlendern durch die Altstadt bis zur Perlenmoschee. Bhopal, weltweit bekannt durch ein schreckliches Dioxin-Unglück, zeigt auch seine moderne Seite: hervorragende Colleges und Universitäten, schicke Cafés. In der Stadt wird jährlich der Bhopal Marathon ausgetragen. Eine charmante Strecke ist vorbereitet, die auch entlang der großen künstlich angelegten Seen führt (drei Übernachtungen im Palasthotel Jehan Numa). 

Tag 8 – Buddhistisches Wunder in Sanchi und vishnuitische Weltenschöpfung in Udaygiri 

21. September: Der buddhistische Stupa von Sanchi ist ein Höhepunkt indischer Steinmetzkunst. Wunderbar gelegen ist die Gruppe von Denkmälern, Klosteranlagen und Tempeln, die ab dem 3. vorchristlichen Jahrhundert gebaut wurden. Nicht weit entfernt liegt der Ort Udaygiri. Eine hinduistische Kulthöhle zeigt Vishnu als Schöpfer der Erde. Die Küche in unserem Palasthotel ist weit über die Grenze Bhopals berühmt. Die Aromen der Speisen sind überwältigend (Sanchi nach Bhopal: 60 km). 

Tag 9 – Erste Zeugnisse menschlicher Besiedelung in Bhimbetka und Shiva als Schöpfer in Bhojpur 

22. September: In den Satpura-Bergen liegt Bhimbetka (UNESCO-Welterbe). Hier sind die ersten Zeugnisse von menschlicher Besiedelung in Indien zu sehen: 9000 Jahre alte Felszeichnungen. Wir gehen durch den lichten Wald an den vielen Felszeichnungen vorbei. Das Leben der Menschen vor so langer Zeit kommt uns dabei ein bisschen näher. In Bhimbetka steht ein Tempel mit einem gewaltigen Lingam, dem Symbol für die Schöpferkraft des Gottes Shiva. Jeden Tag kommen Gläubige hierher, um zu beten und ihre Gaben niederzulegen. Nach unserer Rückkehr ins Hotel bleibt Zeit für den Swimmingpool oder eine Massage nach ayurvedischer Art (45 km nach Bhimbetka, 25 km nach Bhojpur, 28 km nach Bhopal). 

Tag 10 – Maheshwar – charmante Stadt an der Narmada 

23. September: Imposant thront das Ahilya-Fort am Fluss Narmada über der Stadt. Ein riesiger Tempel liegt daneben. Über Treppenstufen kommen die Besucher zum Fluss und können in Boote einsteigen, um eine herrliche Bootsfahrt auf der Narmada zu unternehmen. Das kleine Städtchen ist seit dem 18. Jahrhundert berühmt für die Seidenweberei. Er besteht aus einem leichten Gewebe von Seide und Baumwolle. Entwickelt wurde diese Webart von der Fürstin Ahilyabai Holkar, um die Wirtschaft in der Region zu fördern. Gleichzeitig ist hier in beispielhaftes Zusammenarbeiten von Hindus, die für die Garnherstellung zuständig sind, und Moslems, die das Weben übernommen haben, gelungen (eine Übernachtung im Hotel MP Tourist Bungalow, 290 km).


Tag 11 – Mandu: großartige historische Stätte inmitten natürlicher Schönheit 

24. September: In der Fürstenstadt Mandu erkennt jeder Besucher auch heute noch an den Palästen, Moscheen und Grabanlagen die einstige Pracht des Hofstaates unter den Sultans von Malwa im 15. Jahrhundert. Moscheen und Paläste, wie der sogenannte „Schiffspalast“ oder der „Schaukelpalast“, zeugen einerseits von der Gläubigkeit der Menschen, andererseits auch von der Lebenslust der Bewohner. Die romantische Legende von Baaz Bahadur und der schönen Rupmati zeugt davon. Wir haben den ganzen Tag, um durch die Stadt zu streifen und die Ausblicke in die Landschaft zu genießen (eine Übernachtung im Hotel Mandu Heritage Resort, 40 km). 

Tag 12 – Die Höhlen von Ellora

25. September: Die weltberühmten Höhlen von Ellora gehören zum UNESCO-Welterbe. Der großartige Kailashnath-Tempel zeigt Baukunst vom Feinsten. Die Götterwelt scheint lebendig zu sein, so hervorragend haben die Steinmetze die Höhlen gestaltet. Hinduistische, buddhistische und jainistische Höhlen ziehen den Besucher in ihren Bann. Nach einer ausführlichen Besichtigung fahren wir weiter nach Aurangabad (zwei Übernachtungen im Hotel Lemon Tree, von Mandu nach Ellora 327 km, von Ellora nach Aurangabad 30 km).

Tag 13 – Buddhistische Höhlen in Ajanta

26. September: Ajanta ist ein Wunderwerk an Architektur, Steinmetzkunst und Malerei. 29 Höhlen liegen landschaftlich herrlich im Halbkreis am Ufer des Flusses. Die Höhlen sind seit 1983 wegen ihrer kulturellen und historischen Bedeutung auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Vom 2.Jh.v.Chr. bis ins 6.Jh.n.Chr. haben Handwerker und Meister die Höhlen aus dem Felsen herausgeschlagen. Die Wände und Decken sind über und über mit kunstvollen Malereien bedeckt. Die Bildhauerarbeit und die Malereien zeigen das Leben und die Spiritualität über diese Jahrhunderte. Die ältesten dieser buddhistischen Höhlen sind über 2000 Jahre alt (Aurangabad nach Ajanta 95 km).

Tag 14 – Zugfahrt nach Mumbai, Victoria Terminus und Bummel zur Arabischen See

27. September: Nach einem frühen Frühstück fahren wir zum Bahnhof und besteigen den Zug nach Mumbai. Gemütlich fahren wir durch die Western Ghats von der Dekkhan-Hochebene hinunter zur Küste an die Arabische See. Wir kommen im UNESCO-Welterbe an. Heute heißt der Bahnhof Chatrapti Shivaji Maharaj, früher Victoria Terminus oder abgekürzt einfach VT, was viele Menschen heute noch zu diesem grandiosen Bauwerk sagen. Wir machen einen ersten Erkundungsgang durch die Stadt und kommen am India Gate zur Arabischen See, wo die großen Yachten der Superreichen im Wasser dümpeln (zwei Übernachtungen im Hotel Marine Plaza, am Abflugtag alle Zimmer bis zur Abfahrt zum Flughafen, 350 km mit dem Zug).

Tag 16 – Mumbai, die Stadt und die Insel Elephanta

29. September: Zuerst ein ausgiebiges Frühstück! Dann sehen wir auf einer Stadtrundfahrt die unterschiedlichen Gesichter der Stadt, die bis 1996 unter dem Namen Bombay bekannt war. Später bringt uns ein Boot vom Gate of India zur Insel Elephanta, wo der zum UNESCO-Welterbe zählende gewaltige Siva-Höhlentempel aus dem Berg gehauen ist.

Tag 17 – Abflug aus Delhi Richtung Deutschland

30. September: Unser Flugzeug startet nachts von Mumbai nach einer erlebnisreichen Reise und bringt uns zurück nach Deutschland, wo wir gegen Mittag ankommen.


Transport:

Im landesüblichen Bus mit Klimaanlage.

Übernachtung:

Demnächst werden alle Hotels angezeigt, die wir nutzen
Delhi: 2 Nächte im Hotel Metropolitan

Agra: 1 Nacht  im Hotel Grand Mercure

Gwalior: 2 Nächte im Hotel Radisson

Orccha: 1 Nacht im Hotel Amar Mahal

Bhopal: 3 Nächte im Hotel Jehan Numa Palace
Maheshwar: 1 Nacht MP Tourism Narmada Resort

Mandu: 1 Nacht im Hotel Mandu Heritage Resort

Aurangabad: 2 Nächte im Hotel Lemon Tree

Mumbai: 3 Nächte im Hotel Marine Plaza


Mindestteilnehmerzahl: 10 

Reisepreis:

4360 Euro pro Person im Doppelzimmer
1200 Euro Einzelzimmerzuschlag

Im Reisepreis inbegriffen:

Linienflug (Economy) von Deutschland nach Delhi und von Mumbai nach Deutschland
Flug- und Sicherheitsgebühren
Schnellzugfahrt von Jhansi nach Bhopal
Schnellzugfahrt von Aurangabad nach Mumbai
16 Übernachtungen in den genannten Hotels
Halbpension mit Frühstück und Mittag- oder Abendessen
Eintrittsgelder zu den im Programm genannten Besichtigungspunkten
Reiseleitung durch Dr. Elvira Friedrich, örtliche Führer
Transfers und Rundreise in landesüblichen klimatisierten Fahrzeugen
Nicht im Reisepreis inbegriffen:
Gebühr für Visum
Persönliche Versicherungen
Leistungen, die nicht im Programm genannt sind
Getränke zu den Mahlzeiten
Kamera- und Videogebühren an den Monumenten
Trinkgelder für lokale Führer, Fahrer und Servicepersonal
 

Reisepapiere und Impfungen:

Reisepass mindestens noch sechs Monate gültig

ETA bzw. Visum
Unbedingt zu empfehlen ist eine Auslandskrankenversicherung.
Bitte informieren Sie sich rechtzeitig über Gesundheitsvorsorgemaßnahmen!
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "Indien: Reise- und Sicherheitshinweise" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/indien-node/indiensicherheit/205998


In besonderen Fällen sind Änderungen des Reiseprogramms möglich.  

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